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    Juli 2006 // Ausgabe 7 marketingjournal

    Begrenzte Verfügbarkeit heißt Luxus

    "... Um ein Lebensmittel zum Premium-Gut zu machen, bedarf es eigener Strategien und Formen der Zielgruppenansprache. Eine der erfolgreichen Strategien ist die Kommunikation von begrenzter Verfügbarkeit mittels regionaler oder geschichtlicher Ursprungsverortung. Regionale Herkunftsbeschränkungen oder traditionelle, einzigartige und nicht kopierbare Herstellungsverfahren begrenzen das Angebot von Premium-Food mengenmäßig und laden es symbolisch mit Geschichtlichkeit und Authentizität auf." Beispiele hierfür sind die handgeschöpfte Büffel-Mozzarella aus dem sizilianischen Familienbetrieb oder das Schwäbisch-Hällische Landschwein. "Den Käufern solcher Premium-Produkte geht es nicht um Abgrenzung nach außen durch eine Status-Marke, sondern eher um Identitätsstiftung nach innen, um die Zugehörigkeit zu einer kleinen Community von Food-Pionieren und schließlich um die Interpretation des Kaufakts als stillen Protest gegen gesichts- und geschichtslose Massenware."




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